Intersektionalität?

Unser Verständnis von Intersektionalität / Mehrfachdiskriminierung

Intersektionalität wird oft als «akademische» Auseinandersetzung zu randständigen Themen und Menschen verstanden, die aus den USA und anderen Ländern in den deutschen Diskurs eingegangen ist. Dabei gab es auch in der Bundesrepublik seit den 1980er Jahren Bestrebungen, die Überkreuzungen und Überlappungen von Race, Class und Gender zu verstehen – und zwar nicht nebeneinander, sondern in ihren Verschachtelungen. Die Bewegungen von Schwarzen Frauen* und Frauen* of Color haben diesen Ansatz entwickelt, weil ihnen die Grenzen von «Ein-Punkt-Bewegungen» immer vor Augen geführt wurden: Soziale Kategorien wirken nie allein, sondern immer zusammen. Um die Heterogenität unserer Gesellschaft und unsere mehrdimensionalen Identitäten zu erfassen, nutzt GLADT in der Beratungsarbeit, aber auch in allen anderen Tätigkeitsbereichen den Ansatz der «Intersektionalität». Zum Einstieg empfehlen wir den folgenden kurzen Text unserer Kooperationspartner*innen von LesMigraS:

Was ist Mehrfachzugehörigkeit und Mehrfachdiskriminierung? (.pdf)