Gruppen

Queer MOC Berlin:

Jeden ersten Mittwoch des Monats um 20 Uhr in Möbel Olfe!

Queer MoC Berlin ist eine selbstorganisierte Gruppe für Schwarze und of Color queere Männer*. Mit “Mann” meinen wir jede Person, die sich selbst als Mann identifiziert oder sich entlang des Spektrum von Männlichkeit bewegt: Trans*, inter* und cis Men of Color, insbesondere diejenigen, die weiteren Formen von Rassismus und Diskriminierung ausgesetzt sind, laden wir ganz besonders herzlich ein zu kommen.

Unsere Gruppe soll als Treffpunkt zur gegenseitigen Unterstützung, Erfahrungsaustausch, Diskussionsplattform oder zur Organisation verschiedener Veranstaltungen, wie Partys, Dinner, Filmvorführungen und Workshops in für uns relevanten Themen, dienen – oder wir verbringen einfach eine gute Zeit miteinander!

Die Gruppe wird von GLADT e.V. initiiert. Für jedes Treffen gibt es ein kleines Spendenbudget zur Unterstützung verschiedener finanzieller Situationen der Teilnehmenden.

 

Breat Out (Ausbruch)

Eine Selbsthilfegruppe für Schwarze und PoC Queers auf der Suche nach psychologischer Unterstützung.

Einige von uns Queere Schwarze und PoC Menschen haben es mit psychischen Problemen zu tun. Die Gründe für diese Probleme der psychischen Gesundheit sind vielfältig und intersektional. Es kann auf verschiedene Formen der Diskriminierung zurückzuführen sein, wie Rassismus, Homophobie, Trans*phobie, Inter*phobie, Klassizismus, Sexismus, be-Hinterden-feindlichkeit, Othering, Tokenismus oder auf unsere Geschichten oder auf unsere aktuellen und vergangenen Beziehungen, oder auf politische Katastrophen auf der ganzen Welt oder auf Identitätsprobleme, die durch heteronormative Gesellschaft, weiße Vorherrschaft und Migrationsgeschichten verursacht werden. Der fehlende Zugang zu psychiatrischen Unterstützungen, z.B. eine Langzeittherapie mit intersektional ausgebildeten Therapeut*innen, der fehlende Zugang zur Versicherungssystem oder die fehlende soziale Unterstützung können unter anderem zu einem Zustand der Isolation führen, der nicht leicht auszubrechen ist.

Das Ziel dieser Selbsthilfegruppe ist es, einen sicheren Raum für Schwarze und PoC Queere Menschen zu schaffen, die psychologische Probleme haben, eine Therapie oder Beratung suchen, wegen der psychologischen Probleme isoliert sind und einen sozialen Kontakt mit anderen Queer Schwarze und PoC Menschen in ähnlichen Situationen suchen, um Erfahrungen, Informationen, Ressourcen, Geschichten, Zeit, Empathie und Energien miteinander zu teilen.

Diese Gruppe wird von intersektional ausgebildeten queeren BPoC-Psycholog*innen unterstützt, die während der Selbsthilfebemühungen des Ausbruchs aus der Isolation, des Verstehens und der Navigation durch die Probleme der psychischen Gesundheit da sein werden und mit euch Empowerment-Strategien entwickeln oder einfach nur einige angenehme Momente miteinander verbringen, indem sie gemeinsam mit der Gruppe Filme ansehen, Spiele spielen oder gemeinsam Kunst machen.

Wann: Jeden letzten Freitag im Monat von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr.
ERSTES TREFFEN 30. AUGUST 2019
Ort: GLADT e.V. Lützowstraße 28, 10785 Berlin (es gibt mehr als eine Lützowstraße in Berlin, daher verwendet bitte die Postleitzahl in Google Maps).
Sprache: Die Begleiter*innen der Gruppe sprechen Englisch und Deutsch, aber da es sich um eine Selbsthilfegruppe handelt, könnte es, wenn mehr Personen andere Sprachen sprechen, gerne in den von der Gruppe bevorzugten Sprachen kommuniziert werden. Wir können bei Bedarf Übersetzer*innen in verschiedenen Sprachen organisieren.
Kontakt: psy-counselling@gladt.de bei weitere Fragen.

Infortion zum Moderator*in:

Kemoy Jemmott kommt ursprünglich aus New York, wo sie Psychologie und Sexualmedizin studierte. Später setzte sie ihre Ausbildung mit einem Master in Psychodynamischer Beratung an der Goldsmiths University of London sowie einem Zertifikat in Psychosexueller Therapie mit Tavistock Relationships fort. Sie hat ein besonderes Interesse daran, innerhalb der Black und POC Queer, Trans und Intersex Gemeinschaften zu arbeiten, zusätzlich zu denen, die mit psychosexuellen Problemen zu kämpfen haben und Überlebenden sexueller Gewalt.