Diskriminierungs­freie Szenen für alle

Gemeinsam mit vielen Partner*innen aus dem queeren Leben Berlins steht hier das «Miteinander – Füreinander» im Mittelpunkt. Denn eigene Diskriminierungserfahrung – beispielsweise als weiße Frau* oder als weißer schwuler Mann – schützen niemanden davor, selbst zu diskriminieren. So kommt es innerhalb queerer Räume und Szenen immer wieder zu alltäglichen Formen der Diskriminierung, aber auch zu Gewalt gegenüber mehrfachzugehörigen Lesben, Schwulen, Queers, Inter* und Trans*, insbesondere wenn sie Schwarz oder of Color sind, wenn sie körperlich, seelisch oder kognitiv beeinträchtigt sind und/oder wenn sie migriert sind oder als Migrant*innen oder beispielsweise als Muslim*innen wahrgenommen werden.

 

Aus diesem Grund hat GLADT 2010 das Netzwerk «Diskriminierungsfreie Szenen für alle» ins Leben gerufen. In regelmäßig stattfindenden Treffen – zurzeit alle zwei Monate – tauschen sich hier verschiedenste Vereine, Menschen aus dem Gastgewerbe, von Beratungsstellen und aus politischen Initiativen über ihre Arbeit aus und thematisieren Ausschlüsse, Barrieren und Machtstrukturen, die innerhalb queerer Szenen wirken (können). Gemeinsam entwickeln wir wirkungsvolle Strategien und organisieren Veranstaltungen und Workshops, so unter anderem auch die Lange Nacht der Diskriminierungsfreien Szene, die jährlich stattfindet.

 

Aktuelle Infos findet ihr auch auf Facebook.

 

Kontakt: dfs@gladt.de

 

Dieses Projekt wird gefördert von:

 

Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung

 

Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt“ (IGSV)